Good to Know - Die Geschichte des Brautstrausses - Glücksgefühl
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Good to Know – Die Geschichte des Brautstrausses

Der Blumenschmuck ist vor allem den Bräuten ein ganz besonderes Anliegen. Und auch mir als Hochzeitsplanerin macht es große Freude, gemeinsam die vielzähligen Gestaltungsmöglichkeiten mit Blumen und Pflanzen rund um die Feier zu bespielen. Für viele Bräute ist der Brautstrauß neben ihrem Brautkleid eine tolle Möglichkeit, ihre ganz eigene Persönlichkeit zu unterstreichen. Doch der Brautstrauß in den Händen der Braut wurde erst in der Renaissance ein Bestandteil der Trauungszeremonie. Heute ist er ein wunderschönes Accessoire, welches die Braut komplettiert. Doch damals war nicht der Sinn der Zierde ausschlaggebend, er hatte eine wichtige Aufgabe.

Die Geschichte des Brautstraußes

Der Brautstrauß wurde vom Bräutigam ausgewählt und vom Brautvater an die Braut übergeben, kurz bevor er sie zum Altar geleitete. Aufgrund der damaligen Hygiene und der übermäßigen Verwendung von Weihrauch während des Trauungsgottesdienstes, waren im Brautstrauß belebende Kräuter eingearbeitet, um die Braut vor einer möglichen Ohnmacht zu bewahren. Duftsträuße wie sie zur damaligen Zeit verwendet wurden gibt es heute eher selten und auch die Tradition, dass der Brautstrauß vom Bräutigam ausgewählt wird, habe ich bisher noch nicht erlebt. Doch warum eigentlich nicht? Mit ein bisschen Beratung durch Eure Hochzeitsplanerin oder Trauzeugin und in Zusammenarbeit mit der Floristin bezüglich des Farbkonzepts oder der Blütenzusammenstellung ist es ein tolles Geschenk für die Braut.

Die Bedeutung der Blumen

Die Blumenauswahl für die Zusammenstellung des Brautstraußes orientiert sich am Farbkonzept Eurer Hochzeit. So wird das Farbschema bereits am Anfang der Planung festgelegt und zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Gestaltung. Erlaubt ist alles, was Euch gefällt. Häufig ist es die Lieblingsblüte wie beispielsweise eine Pfingstrose, Dahlie oder Protea, welche die Dominanz des Brautstrauß übernimmt und durch weitere Blüten, Gräser oder Accessoires ergänzt wird. Doch in den letzten Jahren war einer der Trends, auf Blüten zu verzichten und beispielsweise einzig und allein eine gelungene Kombination aus Sukkulenten zu wählen. Ihr seht, es gibt wie so oft zig Möglichkeiten, die von Trends und Eurem ganz eigenen Geschmack beeinflusst werden.

Hier ist es spannend sich die Bedeutung der einzelnen Blüten anzusehen:

Der Brautstrauß-Wurf

Die Tradition des Brautstrauß-Wurfs geht ähnlich weit zurück wie die Geschichte des Brautstraußes selbst. Während der Hochzeitsfeier versammeln sich alle ledigen Frauen über 18 zu einem Pulk. Die Braut stellt sich mit dem Rücken zur Gruppe und wirft ihren Brautstrauß rücklings. Die Frau, die den Brautstrauß fängt, wird nach dem Aberglaube die nächste sein, die vor den Altar tritt. Diese Tradition ist bis heute ungebrochen und wird auf zahlreichen Hochzeiten gerne gemacht. Doch viele Bräute möchten ihren liebevoll ausgewählten Brautstrauß zur Erinnerung behalten. Deshalb lassen sich viele einen Zweitstrauß anfertigen, welcher für den Wurf verwendet wird.

Susanne Weidmann

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